Erhalt der Kulturlandschaft

LEADER-Kulisse 2014 - 2020

Auf unserem letzten Stammtisch konnten wir die Glückwünsche der Bürgermeisterin Sieglinde Pfahl entgegennehmen. Es ist nun amtlich: Heiligkreuzsteinach ist über die Kulisse Neckartal-Odenwald aktiv in das EU-Förderprogramm LEADER aufgenommen worden. Wir möchten darüber informieren, was wir als APfEL e. V. dazu beitragen konnten:

  •  Mitte 2014 haben wir uns mit dem APfEL e. V. als innovativen Verein zum Ressourcenschutz und als Gegengewicht zum demographischen Wandel für die LEADER-Kulisse Neckartal-Odenwald aktiv beworben.
  • In mehreren Workshops und Arbeitstreffen entwickelten die Vorsitzenden ein Konzept für ein Streuobstwiesenzentrum mit angegliederter Sportstätte. Dieses Zentrum verbindet die Arbeit zum Erhalt der Kulturlandschaft direkt mit dem Erhalt der Reitkultur.
  • Das Konzept für ein Streuobstwiesenzentrum wurde zum Startprojekt der Bewerbung in die Förderkulisse. Unsere Vereinsziele decken sich stark mit dem Hintergrund der LEADER-Förderung.

Unsere Vereinsidee hat also dazu beigetragen, die Kulisse für die LEADER-Förderung attraktiv zu machen. Mit dieser Aufnahme in das Förderprogramm stehen den beteiligten Gemeinden innerhalb der Kulisse insgesamt 4 Millionen Euro zur Verfügung. Davon wird auch Heiligkreuzsteinach profitieren. Im Förderzeitraum von 2014 bis 2020 ist es für Initiativen, Vereine aber auch Privatpersonen möglich, ihre Projektideen einzureichen und fördern zu lassen. Jetzt sind gute Ideen und Engagement gefragt.

Gemeinsam für Heiligkreuzsteinach!

Misteln schneiden

Das Erste Projekt in Sachen Erhalt der Kulturlandschaft im Winter 2013/14 war das Entfernen von Misteln aus dem umfangreichen Baumbestand der Streuobstwiesen im Gemeindegebiet von Heiligkreuzsteinach. Den Anstoß dazu gab uns ein Artikel im Amtsblatt, den Johannes Fink verfasst hatte. Er wies darin auf den drohenden Verlust der Bäume durch den Mistelbefall hin. Wir beantragten eine Förderung über den Naturpark Neckartal Odenwald und viele Grundeigentümer meldeten ihre Bäume zur Pflege an. Im Rahmen dieser Fördermaßnahme konnten wir zur Revitalisierung auch noch 30 junge Bäume pflanzen. Es wurden viele Bäume von ihrer Mistellast befreit und einem moderaten Pflegeschnitt unterzogen. Die Resonanz bei den Mitbürgern war prima, so dass wir für den Winter 2014/15 erneut eine Fördermaßnahme beim Naturpark beantragen wollten. Dieser Antrag wurde leider abgelehnt. Um von der Förderung und dem damit verbundenen nicht unerheblichem bürokratischen Aufwand,  unabhängig zu werden, haben wir ein eigenes Streuobstwiesen-Konzept entworfen. Es wird in unser Startprojekt in der LEADER-Kulisse Neckartal-Odenwald-Aktiv mit einfließen. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen, die uns zum Erhalt der Streuobstwiesen aktiv und auch finanziell unterstützt haben und freuen uns, dass unser Engagement in der Gemeinde Anklang findet.

Dazu gehören auch die kritischen Stimmen.